
Die Artist-in-Science-Residence von Kultur einer Digitalstadt im 7. Hessischen Kreativwirtschaftsbericht 2026
Am 4. Juli wurde im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt am Main der 7. Hessische Kultur‑ und Kreativwirtschaftsbericht der Öffentlichkeit vorgestellt.
Unter dem Titel „Connecting Worlds“ präsentiert der Bericht zahlreiche Best‑Practice‑Beispiele für Cross‑Innovation aus Design, Musik, KI, Gaming und anderen Kreativwirtschaftsbereichen – Projekte, in denen mehrere Partner transdisziplinär forschen und entwickeln und dabei zu oft überraschenden und stets innovativen Ergebnissen gelangen.
Die Artist‑in‑Science‑Residence von Kultur einer Digitalstadt erprobt die Potenziale einer engen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kunst auf neue Weise. Die intensive, auf gegenseitigem Verständnis basierende Beziehung zwischen Wissenschaftler:innen und Künstler:innen bildet die Grundlage für eine Auseinandersetzung, über die in künstlerische Positionen und Darstellungen berichtet wird. So wird ein Transfer in die Gesellschaft möglich und damit neue Diskursräume eröffnet.
Die Bildende Künstlerin Swaantje Güntzel, Daniel Mesples (Spacecraft Operations Manager, ESOC) und Dr. Vitali Braun (Space Debris Engineer, ESOC) diskutieren im Bericht (S. 142 – 147) über die Zusammenarbeit von Kunst, Wissenschaft und Raumfahrt sowie über Weltraumschrott, Macht und Geschlecht. Einig sind sie sich darin, dass Kunst komplexe wissenschaftlich‑technische Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, Debatten anstoßen, Bewusstsein schaffen und interdisziplinäre Reflexion fördern kann — insbesondere durch experimentelle künstlerische Formate und Prototypen, die technisches Wissen verständlich mit gesellschaftlicher Kritik verbinden.
Zum Download des 7. Kreativwirtschaftsberichts


